Moos und Flechten als Luftqualitätsindikatoren

Bioindikatoren für Luftqualität: Flechten und Moose in der Umweltüberwachung

Informationen zur Nutzung von Flechten und Moosen als Bioindikatoren für Luftqualität und Schadstoffbelastung. Biomonitoring-Methoden und Artenbestimmung für die Umweltüberwachung in Deutschland.

Lobaria pulmonaria – empfindliche Flechtenart als Luftqualitätsindikator
Lobaria pulmonaria – Lungenflechte, empfindlicher Indikator für Luftqualität – Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Aktuelle Artikel

Fachliche Informationen zum Biomonitoring mit Moosen und Flechten sowie Methoden der Artenbestimmung in deutschen Ökosystemen.

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Bioindikation und Luftüberwachung

Flechten und Moose reagieren empfindlich auf Luftschadstoffe und dienen als wichtige Hilfsmittel in der Umweltüberwachung.

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Lichenindikation

Flechten nehmen Wasser und Nährstoffe direkt aus der Luft auf und reagieren empfindlich auf Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Schwermetalle.

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Europäisches Moos-Monitoring

Das Europäische Moos-Biomonitoring-Programm (EMEP) erfasst regelmäßig Schwermetallgehalte in Moosen aus ganz Europa und gibt Auskunft über Depositionsmuster.

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VDI-Richtlinien

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat Richtlinien für den Einsatz von Flechten und Moosen im Biomonitoring erarbeitet (VDI 3957).

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Zeigerarten

Bestimmte Flechtenarten gelten als empfindliche Indikatoren: Lobaria pulmonaria zeigt unbelastete Luft an, Xanthoria parietina toleriert Stickstoffreichtum.

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Urbane Flechtenkartierung

In Städten zeigt die Verteilung von Flechtenarten die Belastung durch Luftschadstoffe an. Innenstädte sind in der Regel artenärmer als Randlagen.

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Passive Sammler

Transplantationsexperimente mit gereinigten Moosen (passive Sammler) werden eingesetzt, um räumliche Muster der Schadstoffdeposition zu kartieren.

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